PRIMA IDEA – Anton Heiser

Am Dienstag, dem 10. März 2020 spricht Anton Heiser zum Thema „Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst“. Der Vortrag im Rahmen der Reihe „Prima Idea“ findet um 18 Uhr (s.t.) im Seminarraum 116 (SR 2.133) statt.

Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst - Prima Idea Vortrag von Anton Heiser
Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst – Prima Idea Vortrag von Anton Heiser

Auf ins Sommersemester 2020!

Einen guten Start ins neue Semester!

Am Mittwoch, 11. März 2020 findet der Tag der offenen Tür an der Universität Salzburg statt. Die Abteilung Kunstgeschichte präsentiert sich von 9-13 Uhr mit einem Infostand an der Naturwissenschaftlichen Fakultät und bietet weitere Programmpunkte an.

Soeben ist das Semesterprogramm der Freunde der Kunstgeschichte erschienen: Hier geht es zu den Vorträgen, Führungen und Exkursionen.

Die Studierendenvertretung organisiert am Montag, 16.03.2020 einen Filmabend zum Kunstfälscher Beltracchi und lädt am Donnerstag, 19.03.2020 zum Gastvortrag von Toni Hildebrandt (Bern) zum Thema: „Wüste und Fata Morgana in Pasolinis Edipo Re“ ein. Weitere Informationen folgen demnächst.

Noch Fragen? Die Studierendenvertretung bietet auch Beratung bei allen Fragen rund ums Studium an. Zu den aktuellen Terminen.

 

 

WESLARN

Am 25. Februar präsentierte Renate Prochno-Schinkel in Weslarn (Nordrhein-Westfalen) ihre neue Publikation „Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn 1654 bis 1716. Edition und sozialgeschichtliche Auswertung“. Nach dem Abendvortrag zum Thema „Ein altes Kirchenbuch lesen. Einblicke, Probleme, Erkenntnisse“ wurde im vollbesetzten Gemeindesaal lebhaft diskutiert.

Dr. Burkhard Beyer, Geschäftsführer der Historischen Kommission für Westfalen; Univ.-Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel; Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Leiterin des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Abteilung Westfalen und Mitglied des Vorstands des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte sowie Ralph Frieling, Pfarrer der Kirchengemeinde Weslarn nach der Buchvorstellung
Taufbuch Weslarn
Eine Seite aus dem von Renate Prochno-Schinkel editierten Taufbuch aus Weslarn

FRISCH AUS DER DRUCKERPRESSE

Sigrid Brandt, Jörg Haspel, John Ziesemer (Hrsg.): Denkmal ohne Grenzen. Deutschsprachige Texte vom Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (Monumenta, Bd. IV, hrsg. von ICOMOS Deutschland, ICOMOS Luxembourg, ICOMOS Austria, ICOMOS Suisse), Berlin: Hendrik Bäßler Verlag 2020

ISBN 978-3-945880-49-4, 264 S., mit 44 überwiegend farbigen Abb.

Der vorliegende Band IV der Reihe MONUMENTA entstand im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres. Die Publikation stellt neuere Beiträge zur Denkmalpflege aus dem deutschen Sprachraum zusammen und erschließt sie erstmals in englischen und französischen Übersetzungen – zwei der Arbeitssprachen des Weltdenkmalrats ICOMOS.

Insgesamt 16 repräsentative deutschsprachige Beiträge zu jüngeren Denkmaldebatten, welche zur Prinzipienbildung der modernen Denkmalpflege beitrugen, werden mit der vorliegenden Publikation international zugänglich gemacht. Auf diesem Wege werden der europäische Denkmaldialog und die erleichterte internationale Vermittlung deutscher Grundlagentexte zu Denkmalschutz und Denkmalpflege intensiviert.

Bereits 2012 gründeten die ICOMOS-Nationalkomitees in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz die Reihe MONUMENTA. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch in denkmalpflegerischen Fragen für den deutschsprachigen Raum zu intensivieren und international zugänglich zu machen.

Buchpräsentation in Salzburg am 5. März 2020

Prof. Dr. Sigrid Brandt wird den Band am Donnerstag, 5. März 2020, um 12.30 Uhr auf der diesjährigen „Monumento“, der Internationalen Fachmesse für Kulturerbe und Denkmalpflege, im Messezentrum Salzburg vorstellen.

 

FRISCH AUS DER DRUCKERPRESSE

Renate Prochno-Schinkel: Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn 1654 bis 1716. Edition und sozialgeschichtliche Auswertung (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen NF 40), Münster 2020

Buchpräsentation am 25. Februar 2020 in Weslarn

Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn für die Zeit von 1654 bis 1716 ist eines der frühesten Kirchenregister in der Soester Börde. Die Einträge zu Eheschließungen, Taufen und Paten erlauben zahlreiche Einblicke in das damalige Leben in der Gemeinde und der Region. Welche Familien verbanden sich durch Heirat und durch die Übernahme von Patenschaften? Was waren die Gründe für solche Allianzen? Welche Familien vermieden Bindungen miteinander? Es war eben nicht „jeder mit jedem“ verwandt. Heiratete man vor allem innerhalb des eigenen Dorfes, oder gab es Zuzug? Wer heiratete nach auswärts? In welchem Alter heiratete man? Wie stand es um die unehelichen Kinder und ihre Mütter; führte eine Schwangerschaft auch zur Eheschließung? Was geschah bei Nottaufen? Welche Vornamen waren in dieser Zeit beliebt, welche wurden nur selten vergeben? Wer bestimmte die Vornamen und ihre Anzahl? Wie wurden Hochzeiten und Taufen gefeiert?
Die historisch-soziologische Auswertung des Weslarner Tauf- und Trauregisters lässt über die rund sechzig dokumentierten Jahre hinweg Grundzüge der Heirats- und Familienpolitik sowie der Patenwahl erkennen. Ebenso lassen sich einzelne Familien, ihre Beziehungsgeflechte und ihr Schicksal rekonstruieren. Auch die Pfarrer, Küster und Lehrer werden gegenwärtig. Selbst die Lücken im Taufbuch erzählen Geschichten, etwa von der langen Krankheit eines Pfarrers oder von Kriegszeiten. An die sozialgeschichtliche Auswertung schließt sich eine vollständige, sorgfältige Edition der beschriebenen Quelle an.

 

 

START2020

Am 9. Jänner feierte die Abteilung Kunstgeschichte mit „Start2020“ den Auftakt in das noch frische Jahr. Im Rahmen einer akademischen Feier wurden die BA- und MA-AbsolventInnen des vergangenen Jahres geehrt sowie das Lehrprogramm des Sommersemesters vorgestellt. Cecilio Perera und Marina Razumovskaja begleiteten die Veranstaltung mit Gitarre, Kastagnetten und Tanz.

Fotos: Hubert Auer

Start2020
Start2020
Die AbsolventInnen der Abteilung Kunstgeschichte
Die AbsolventInnen der Abteilung Kunstgeschichte
Cecilio Perera (Gitarre) und Marina Razumovskaja (Kastagnetten, Tanz)
Cecilio Perera (Gitarre) und Marina Razumovskaja (Kastagnetten, Tanz)

Erzbischof-Rohracher-Förderpreis für Roland Kerschbaum

Roland Kerschbaum wurde am 4. Dezember 2019 einer der Förderpreise des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds (1. Preis) für seine Dissertation „Kirchenkunst des 19. Jahrhunderts in der Erzdiözese Salzburg. Erhaltenes, Verschwundenes und Wiedererstandenes“ verliehen. Die Arbeit betreute Andrea Gottdang.

Wir gratulieren!

Der Preisträger und Pfarrer von Elsbethen Roland Kerschbaum (2. v. r.) mit Erzbischof Franz Lackner sowie dem Bürgermeister und Vizebürgermeister von Elsbethen.
Foto: privat

Eine Initiative der Abteilung Kunstgeschichte im Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Paris Lodron Universität Salzburg