Handreichung zum Hundertsten

Mitte Mai dieses Jahres hätte Joseph Beuys seinen einhundertsten Geburtstag gefeiert – ein Ereignis, das eine Menge Ausstellungen und Publikationen mit sich brachte und noch bringt. Sicherlich für lange Zeit grundlegend bleiben wird das bei J. B. Metzler erschienene „Joseph Beuys Handbuch“, das Leben, Werk und Wirkung so kompakt wie umfassend erschließt. Matthias Weiß ist in diesem Nachschlagewerk mit vier Einträgen zu den Themen „Medien“, „Beuys im Dokumentarfilm“, „Beuys in den Medien“ und „Beuys in Japan“ vertreten.

Beuys Handbuch zum Hundertsten – mit Beiträgen von Matthias Weiß

Das moderne Erbe der Olympischen Spiele

Brandt, Sigrid/Haspel, Jörg/Paschke, Ralph/Ziesemer, John (Hg.): Das moderne Erbe der Olympischen Spiele. Historische Sportstätten zwischen Konservierung und Konversion/The Modern Heritage of the Olympic Games. Historic Sports Sites between Conservation and Conversion (ICOMOS. Hefte des Deutschen Nationalkomitees LXXVI), Berlin 2021

Der Antrag der Stadt München auf Eintragung des Olympiaparks in die UNESCO-Welterbeliste nimmt immer konkretere Formen an. Anlässlich des Beginns der Olympischen Sommerspiele am 23. Juli in Tokio informieren Stadtbaurätin Elisabeth Merk (Universität Florenz), Jörg Haspel (Präsident von ICOMOS Deutschland), Sigrid Brandt (Vizepräsidentin von ICOMOS Deutschland), Marion Schöne (Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH) und Wiepke van Aaken (Leiterin des Welterbeantrags im Referat für Stadtplanung und Bauordnung zum Welterbeantrag des Olympiaparks).

Das Pressegespräch findet am 19. Juli 2021 statt, weitere Informationen finden Sie hier.

Das moderne Erbe der Olympischen Spiele, Berlin 2021

Skulptur von Mimmo Paladino lädt in den Unipark

Am Mittwoch, den 30. Juni 2021 übergab Galerist Thaddeus Ropac in feierlichem Rahmen die Bronzeskulptur „Scudo per Salisburgo“ (Schild für Salzburg) des international renommierten Bildhauers Mimmo Paladino, die seither den Skulpturengarten im Unipark bereichert. Anwesend waren neben Künstler und Galerist hochrangige Persönlichkeiten aus Landesregierung, Stadt und Universität. Auch Vertreter*innen unseres Fachbereichs waren geladen.

Der monumentale, wie von den Sternen herabgestürzte Schild, der ein wenig an die Himmelscheibe von Nebra erinnert, befindet sich an der Georg-Trakl-Allee und fungiert rückseitig als Brunnen. Der großen, wehrhaften, fast brachialen Form sekundieren hier kleinteiligere, figürliche, beinahe fragile Elemente, aus denen Wasser in eine auf dem Boden abgestellte Wanne rinnt – ein anspielungsreiches Werk, das Sie zum Nachdenken, zum Diskutieren oder einfach nur zum Verweilen einlädt.

Mimmo Paladino – Scudo per Salisburgo
Foto: Matthias Weiß

Joseph Beuys als Iphigenie

Ausgerichtet vom Hessischen Landesmuseum in Darmstadt, findet am Sonntag, den 11. Juli 2021 von 11 bis 17 Uhr eine Online-Tagung zu der mehrräumigen Installation „Block Beuys“ statt. In diesem Rahmen wird Matthias Weiß einen Vortrag mit dem Titel „Hessische Iphigenien. Auftritt Beuys in Darmstadt, Frankfurt am Main und im bundesdeutschen Fernsehen“ halten. Im Fokus steht ein Fernsehbeitrag László Glózers, in dem sich Beuys zu Anselm Feuerbachs im Landesmuseum befindlichen Gemälde „Iphigenie“ ins Verhältnis setzt. Diskutiert wird außerdem die Frankfurter Aktion „Titus Andronicus/Iphigenie“, ohne die sich Beuys’ Aussagen aus dem kurzen Fernsehinterview nur schwer verstehen lassen.

Anmeldungen sind bis zum 9. Juli 2021 um 12 Uhr möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: Wikimedia Commons

DSP-Kolleg mit kunsthistorischer Beteiligung

Am 1. und 2. Juli trafen sich die Mitglieder des DSP-Kollegs „Interdisziplinäre Erforschung historischer Kulturen“ zur zweiten Klausurtagung. Unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen war es für viele Teilnehmer:innen seit langem die erste Tagung in Präsenz. David Hobelleitner referierte über die Wandmalereien der Apsis des Nikolausoratoriums im verlorenen Lateranpalast, einem Teilaspekt seines Dissertationsprojekts. Renate Prochno-Schinkel kommentierte als Mitglied der Kollegsfaculty die Projekte der Dissertant:innen. Zur Konferenz war auch der interdisziplinär besetzte Expert:innenrat geladen; für die Kunstgeschichte konnte Wolfgang Augustyn, stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, begrüßt werden.

„Evita“ aus kunsthistorischer Perspektive

Am kommenden Donnerstag, den 1. Juli 2021 um 15:30 Uhr hält Matthias Weiß einen Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung „Song, Stage and Screen XV: Mobilities. Stage and Film Musical in Motion“. Unter dem Titel „An ‚instant queen‘ for ‚the destitute of all complexions‘. Social Mobility and the Migration of Images in Alan Parker’s Evita“ wird es darum gehen, die dramaturgische Konzeption der beiden Hauptfiguren Eva Peron (Madonna) und Ché (Antonia Banderas) aufzuschlüsseln und die Verwendung historischen Bildmaterials zu erhellen.

Die Online-Konferenz findet komplett in englischer Sprache statt. Zur Teilnahme anmelden können Sie sich über https://song-stage-screen15.sbg.ac.at.

Eva Peron als ‚Volksheilige‘

Eine Initiative der Abteilung Kunstgeschichte im Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Paris-Lodron-Universität Salzburg