Tagung: Massen sterben

Am Donnerstag und Freitag (21./22. November 2019) findet in der Bergstraße im Rahmen des Programmschwerpunktes „Figurationen des Übergangs“ von „Wissenschaft und Kunst“ die Tagung „Massen sterben“ statt.

Das Programm zu Tagung und Exkursion finden Sie hier. Tagungseintritt und Teilnahme an der Exkursion sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Tagung: Massen sterben

50 Jahre IMAREAL in KREMS

Vergangene Woche feierte das Kremser Institut für Realienkunde sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass stellten die MitarbeiterInnen des Instituts, das seit 2012 zur Universität Salzburg gehört, die neue Publikationsreihe formate – Forschungen zur materiellen Kultur und den ersten darin erschienen Band Object Links – Dinge in Beziehung vor. Am Festakt im ehemaligen Dominikanerkloster Krems nahmen auch Renate Prochno-Schinkel und David Franz Hobelleitner teil.

Isabella Nicka und Miriam Landkammer bei der Vorstellung der neuen Publikationsreihe "formate - Forschungen zur materiellen Kultur"
Isabella Nicka und Miriam Landkammer bei der Vorstellung der neuen Publikationsreihe „formate – Forschungen zur materiellen Kultur“
Foto: Michael Brauer
Heike Schlie präsentiert den druckfrischen Band "Object links - Dinge in Beziehung", links im Hintergrund die Mediävistin Elisabeth Gruber
Heike Schlie präsentiert den druckfrischen Band „Object Links – Dinge in Beziehung“
Foto: Michael Brauer
Das Kremser IMAREAL-Team
Das Kremser IMAREAL-Team
Foto: Michael Brauer

 

EXKURSION: POLEN

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Polen: Eine literarisch-architektonische Städtebaugeschichtserkundung“ besuchten 29 Studierende der Kunstgeschichte und Slawistik vom 3. bis zum 11. Oktober 2019 zusammen die polnischen Städte Krakau, Warschau, Łódź und Breslau. Christina Mayr schrieb einen Reisebericht dazu.

Krakau, das von Stanisław Wyspiański gemalte Interieur der Franziskanerkirche
Foto: Maximiliane Seng
Krakau, die Gruppe am Neuen Jüdischen Friedhof
Foto: Sigrid Brandt
Warschau, Kultur- und Wissenschaftspalast, erbaut 1952-1955
Foto: Martina Pedross
Warschau, Studierende vor dem Denkmal des Warschauer Aufstandes, erbaut 1989
Foto: Beatrice Bleibler
Łódź, große Wandmalereien und lange Wanderungen
Foto: Julia Pfleger
Breslau, Altes (ein Geschäftshaus, erbaut 1912-1913 nach Entwurf von Hans Poelzig) spiegelt sich im Neuen: Einkaufszentrum Szewska, erbaut 1996-1999
Foto: Friedrich Schlager-Weidinger
Breslau, die Jahrhunderthalle, erbaut 1911-1913 nach Entwurf von Max Berg
Foto: Stefanie Pirker
Breslau, Führung durch die dortige Werkbundsiedlung, erbaut 1929, als letzte Haltestelle der Reise
Foto: Bob Muilwijk

On Tour: Wien

Das Seminar „Städtebaugeschichte – Praxis und Theorie des Raums“ führte die Übung vor Originalen am 25. Oktober 2019 nach Wien in die Werkbundsiedlung und zur Ringstraße.

 

Wien, Werkbundsiedlung, eines der beiden Häuser von Adolf Loos und Heinrich Kulka, erbaut 1932.
Foto: Sigrid Brandt

 

Wien, Ringstraße, Hauptstiege des Justizpalastes, erbaut 1875 bis 1881 nach Entwurf von Alexander Wielemans von Monteforte.
Foto: Sigrid Brandt

Frisch aus der Druckerpresse

Egon Wamers (Hg.): Der Tassilo-Liutpirc-Kelch im Stift Kremsmünster. Geschichte, Archäologie, Kunst (Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt 32), Regensburg 2019

Das Buch ist das Ergebnis von fünf Jahren intensiver Forschung zum Tassilokelch, der jetzt Tassilo-Liutpirc Kelch heißt, und zu verwandten Werken, wie z.B. dem Rupertuskreuz von Bischofshofen und dem Kelch von Chelles. Es gelang neue archäometrische und goldschmiedetechnische Entdeckungen zu machen. Renate Prochno-Schinkel konnte das ikonographische Programm des Kelchs von Chelles, entstanden um 600, entschlüsseln. Der Kelch ist nur in einem barocken Stich überliefert, aber sie konnte sein ursprüngliches Aussehen in detektivischer Kleinarbeit und in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Frankfurt und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz rekonstruieren. Hierzu wurde auch eine 3D-Animation erstellt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt.

Eine Initiative der Abteilung Kunstgeschichte im Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Paris Lodron Universität Salzburg