Archiv der Kategorie: Frisch publiziert

Kunstgeschichte und Archäologie

Thetis, eine Meeresnymphe und laut „Ilias“ die Mutter des vor Troja gefallenen Achill, ist Namenspatronin einer archäologischen Fachzeitschrift, die sich auch dem weiten Themenfeld der Antikenrezeption verschrieben hat. In der aktuellen Ausgabe gibt es deshalb einen Gastbeitrag von Matthias Weiß über kulturhistorische Zinnfiguren zu Homers „Odyssee“, in dem das Verhältnis dieser Kleinstskulpturen zu literarischen, vor allem aber zu bildkünstlerischen Vorlagen untersucht wird.

Weiß, Matthias: Zwischen Nachahmung und Neuschöpfung. Kulturhistorische Zinnfiguren zu Homers Odyssee, in: Thethis. Mannheimer Beiträge zur Archäologie und Geschichte der antiken Mittelmeerkulturen 25 (2020), S. 83–89.

Beuys als Iphigenie – jetzt zum Nachlesen

Da die von Gabriele Mackert ausgerichtete Tagung zum Darmstädter Block Beuys mehrfach verschoben werden musste, lag der nachtblaue Tagungsband bereits zu Veranstaltungsbeginn vor. Neben Aufsätzen von Expertinnen wie Antje von Graevenitz, Magdalena Holzhey und Melitta Kliege findet sich darin auch ein Beitrag von Matthias Weiß mit dem Titel „Hessische Iphigenien. Auftritt Beuys in Darmstadt, Frankfurt am Main und im bundesdeutschen Fernsehen“. Dessen englische Übersetzung ist ebendort abgedruckt.

Beuys & Darmstadt

Weiß, Matthias: Hessische Iphigenien. Auftritt Beuys in Darmstadt, Frankfurt am Main und im bundesdeutschen Fernsehen / Iphigenias of Hesse. Beuys takes the stage in Darmstadt, Frankfurt am Main and on West German television, in: Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Hg.): Tagung / Symposium Block Beuys Darmstadt 2021. Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Köln / Cologne: Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König 2021, S. 258–295.

Beuys in Berlin

Auch der Hamburger Bahnhof, das Museum für Gegenwartskunst in Berlin, feiert den hundertsten Geburtstag von Joseph Beuys: Kuratorin Nina Schallenberg hat eine umfängliche Schau neu eingerichtet und einen Katalog veröffentlicht, an dem auch Matthias Weiß mit seinem Beitrag „Viel Silber, wenig Gold. Zum ‚permanenten‘ Sprechen von Joseph Beuys“ beteiligt ist. Der Katalog trägt den Titel „Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag“. Die englischsprachige Version ist als separater Band erschienen.

Neuerscheinung zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys

Weiß, Matthias: Viel Silber, wenig Gold. Zum „permanenten“ Sprechen von Joseph Beuys, in: Nina Schallenberg (Hg.) für die Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin: Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag, Berlin: Hatje Cantz 2021, S. 154–161

Englischsprachige Ausgabe: Weiß, Matthias: A lot of silver, not much gold. On the „permanent“ speaking of Joseph Beuys, in: Nina Schallenberg (Ed.) for the Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin: Starting from Language. Joseph Beuys at 100, Berlin: Hatje Cantz 2021, S. 154–161.)

Handreichung zum Hundertsten

Mitte Mai dieses Jahres hätte Joseph Beuys seinen einhundertsten Geburtstag gefeiert – ein Ereignis, das eine Menge Ausstellungen und Publikationen mit sich brachte und noch bringt. Sicherlich für lange Zeit grundlegend bleiben wird das bei J. B. Metzler erschienene „Joseph Beuys Handbuch“, das Leben, Werk und Wirkung so kompakt wie umfassend erschließt. Matthias Weiß ist in diesem Nachschlagewerk mit vier Einträgen zu den Themen „Medien“, „Beuys im Dokumentarfilm“, „Beuys in den Medien“ und „Beuys in Japan“ vertreten.

Beuys Handbuch zum Hundertsten – mit Beiträgen von Matthias Weiß zu „Medien“, „Beuys im Dokumentarfilm“, „Beuys in den Medien“ und „Beuys in Japan“ in: Skrandies, Timo; Paust, Bettina (Hg.): Joseph Beuys Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Heidelberg: J. B. Metzler 2021

Das moderne Erbe der Olympischen Spiele

Brandt, Sigrid/Haspel, Jörg/Paschke, Ralph/Ziesemer, John (Hg.): Das moderne Erbe der Olympischen Spiele. Historische Sportstätten zwischen Konservierung und Konversion/The Modern Heritage of the Olympic Games. Historic Sports Sites between Conservation and Conversion (ICOMOS. Hefte des Deutschen Nationalkomitees LXXVI), Berlin 2021

Der Antrag der Stadt München auf Eintragung des Olympiaparks in die UNESCO-Welterbeliste nimmt immer konkretere Formen an. Anlässlich des Beginns der Olympischen Sommerspiele am 23. Juli in Tokio informieren Stadtbaurätin Elisabeth Merk (Universität Florenz), Jörg Haspel (Präsident von ICOMOS Deutschland), Sigrid Brandt (Vizepräsidentin von ICOMOS Deutschland), Marion Schöne (Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH) und Wiepke van Aaken (Leiterin des Welterbeantrags im Referat für Stadtplanung und Bauordnung zum Welterbeantrag des Olympiaparks).

Das Pressegespräch findet am 19. Juli 2021 statt, weitere Informationen finden Sie hier.

Das moderne Erbe der Olympischen Spiele, Berlin 2021

Frisch aus der Druckerpresse

Brandt, Sigrid (Hg.): Massen sterben. Wege des Erinnerns an zwei Weltkriege aus europäischer Perspektive, Berlin 2021

„Die beiden großen Weltkriege des 20. Jahrhunderts stellen besondere Herausforderungen im Gedenken an den Tod dar. Die Stätten der Erinnerung reichen von Heldengedenkstätten unmittelbar im Anschluss an den Ersten Weltkrieg über Soldatenfriedhöfe bis hin zu jüngst errichteten bzw. ergänzten Mahn- und Denkmalen, die dem Prozess des kommunikativen und kollektiven Gedächtnisses Ausdruck verleihen. Die Erinnerung an die unvorstellbaren Massen, die in diesen beiden Kriegen gestorben sind, verändert sich über Generationen hinweg. So stehen wir heute auch den Mahn- und Gedenkstätten in Konzentrations- und Vernichtungslagern in doppelter Weise gegenüber: als Erben eines vielfachen, zu unterschiedlichen Zeiten angenommenen und auf verschiedenen Wegen erschlossenen, diskutierten und vermittelten Erbes.“

Massen sterben, Tagungsband herausgegeben von Sigrid Brandt, Berlin 2021