Archiv der Kategorie: Frisch publiziert

FRISCH AUS DER DRUCKERPRESSE

Sigrid Brandt: Brûler les étapes. Die Staatsbibliothek Berlin. Das Haus Unter den Linden, in: Bibliotheksarchitektur um 1900. Die Kieler Universitätsbibliothek von Gropius und Schmieden im Kontext europäischer Bibliotheksbauten, hrsg. von Klaus Gereon Beuckers und Nils Meyer, Kiel 2020, S. 317-338.

Bibliotheksarchitektur um 1900 – hrsg. von Klaus Gereon Beuckers und Nils Meyer

FRISCH PUBLIZIERT

A Future for Our Recent Past. Model Projects of Modern Heritage Conservation in Europe, International Conference, Leipzig, 7–9 November 2018, edited by Sigrid Brandt, Jörg Haspel, Leonid Kondrashev, Alexander Kudryavtsev and John Ziesemer (ICOMOS.  Hefte des Deutschen Nationalkomitees LXXIII), Berlin 2020

A Future for Our Recent Past, Berlin 2020

FRISCH PUBLIZIERT

GRENZEN UND NACHBARSCHAFTEN, WANDERUNGEN UND BEGEGNUNG – FRONTIÈRES ET VOISINAGES, MIGRATIONS ET RENCONTRE
Dokumentation der Tagung der Arbeitsgruppe „Migration und Erbe“ von ICOMOS Deutschland in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe SAGE der Universität Strasbourg und der Fakultät
Architektur und Bauwesen der Hochschule Technik und Wirtschaft Karlsruhe im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres Karlsruhe/Strasbourg, 13. bis 15. September 2018, herausgegeben von Sigrid Brandt und Christoph Schwarzkopf (ICOMOS Deutsches Nationalkomitee Elektronische Publikationen Band III), Berlin 2020

Die vollständige Publikation finden Sie hier.

FRISCH AUS DER DRUCKERPRESSE

Sigrid Brandt, Jörg Haspel, John Ziesemer (Hrsg.): Denkmal ohne Grenzen. Deutschsprachige Texte vom Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (Monumenta, Bd. IV, hrsg. von ICOMOS Deutschland, ICOMOS Luxembourg, ICOMOS Austria, ICOMOS Suisse), Berlin: Hendrik Bäßler Verlag 2020

ISBN 978-3-945880-49-4, 264 S., mit 44 überwiegend farbigen Abb.

Der vorliegende Band IV der Reihe MONUMENTA entstand im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres. Die Publikation stellt neuere Beiträge zur Denkmalpflege aus dem deutschen Sprachraum zusammen und erschließt sie erstmals in englischen und französischen Übersetzungen – zwei der Arbeitssprachen des Weltdenkmalrats ICOMOS.

Insgesamt 16 repräsentative deutschsprachige Beiträge zu jüngeren Denkmaldebatten, welche zur Prinzipienbildung der modernen Denkmalpflege beitrugen, werden mit der vorliegenden Publikation international zugänglich gemacht. Auf diesem Wege werden der europäische Denkmaldialog und die erleichterte internationale Vermittlung deutscher Grundlagentexte zu Denkmalschutz und Denkmalpflege intensiviert.

Bereits 2012 gründeten die ICOMOS-Nationalkomitees in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz die Reihe MONUMENTA. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch in denkmalpflegerischen Fragen für den deutschsprachigen Raum zu intensivieren und international zugänglich zu machen.

Buchpräsentation in Salzburg am 5. März 2020

Prof. Dr. Sigrid Brandt wird den Band am Donnerstag, 5. März 2020, um 12.30 Uhr auf der diesjährigen „Monumento“, der Internationalen Fachmesse für Kulturerbe und Denkmalpflege, im Messezentrum Salzburg vorstellen.

 

FRISCH AUS DER DRUCKERPRESSE

Renate Prochno-Schinkel: Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn 1654 bis 1716. Edition und sozialgeschichtliche Auswertung (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen NF 40), Münster 2020

Buchpräsentation am 25. Februar 2020 in Weslarn

Das Tauf- und Trauregister der evangelischen Kirchengemeinde Weslarn für die Zeit von 1654 bis 1716 ist eines der frühesten Kirchenregister in der Soester Börde. Die Einträge zu Eheschließungen, Taufen und Paten erlauben zahlreiche Einblicke in das damalige Leben in der Gemeinde und der Region. Welche Familien verbanden sich durch Heirat und durch die Übernahme von Patenschaften? Was waren die Gründe für solche Allianzen? Welche Familien vermieden Bindungen miteinander? Es war eben nicht „jeder mit jedem“ verwandt. Heiratete man vor allem innerhalb des eigenen Dorfes, oder gab es Zuzug? Wer heiratete nach auswärts? In welchem Alter heiratete man? Wie stand es um die unehelichen Kinder und ihre Mütter; führte eine Schwangerschaft auch zur Eheschließung? Was geschah bei Nottaufen? Welche Vornamen waren in dieser Zeit beliebt, welche wurden nur selten vergeben? Wer bestimmte die Vornamen und ihre Anzahl? Wie wurden Hochzeiten und Taufen gefeiert?
Die historisch-soziologische Auswertung des Weslarner Tauf- und Trauregisters lässt über die rund sechzig dokumentierten Jahre hinweg Grundzüge der Heirats- und Familienpolitik sowie der Patenwahl erkennen. Ebenso lassen sich einzelne Familien, ihre Beziehungsgeflechte und ihr Schicksal rekonstruieren. Auch die Pfarrer, Küster und Lehrer werden gegenwärtig. Selbst die Lücken im Taufbuch erzählen Geschichten, etwa von der langen Krankheit eines Pfarrers oder von Kriegszeiten. An die sozialgeschichtliche Auswertung schließt sich eine vollständige, sorgfältige Edition der beschriebenen Quelle an.

 

 

Frisch aus der Druckerpresse

Romana Sammern: „Ut pictura amor“. Liebe als Gegenstand kunstwissenschaftlicher Forschung. Rezension von: Walter S. Melion, Joanna Woodall, Michael Zell (Hg): Ut pictura amor. The Reflexive Imagery of Love in Artistic Theory and Practice, 1500–1700, Leiden (u.a.) 2017 (Intersections 48), in: Kunstchronik 72, Heft 11 (2019), S. 541–545

Frisch aus der Druckerpresse

Egon Wamers (Hg.): Der Tassilo-Liutpirc-Kelch im Stift Kremsmünster. Geschichte, Archäologie, Kunst (Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt 32), Regensburg 2019

Das Buch ist das Ergebnis von fünf Jahren intensiver Forschung zum Tassilokelch, der jetzt Tassilo-Liutpirc Kelch heißt, und zu verwandten Werken, wie z.B. dem Rupertuskreuz von Bischofshofen und dem Kelch von Chelles. Es gelang neue archäometrische und goldschmiedetechnische Entdeckungen zu machen. Renate Prochno-Schinkel konnte das ikonographische Programm des Kelchs von Chelles, entstanden um 600, entschlüsseln. Der Kelch ist nur in einem barocken Stich überliefert, aber sie konnte sein ursprüngliches Aussehen in detektivischer Kleinarbeit und in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Frankfurt und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz rekonstruieren. Hierzu wurde auch eine 3D-Animation erstellt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt.