Archiv der Kategorie: Nachlese

Ausstellung in der Bibliotheksaula

In der Bibliotheksaula wurde zum Abschluss des Semesters eine kleine, aber feine Ausstellung mit Originalen aus den Sondersammlungen der Universitätsbibliothek zusammengestellt. Mit der Ausstellung endete das Seminar: „Jubiläum Universität Salzburg: Salzburg als Zentrum von Kunst-, Kultur- und Wissenschaft im europäischen Kontext“ unter der Leitung von Ingonda Hannesschläger und Christoph Brandhuber, Leiter des Universitätsarchivs. Die Teilnehmer*innen konnten repräsentative Exponate aus ihren Themengebieten frei wählen und den Kolleg*innen präsentieren.

Die Teilnehmer*innen des Seminars bei Ingonda Hannesschläger und Christoph Brandhuber vor ihren Exponaten.

Foto: Ingonda Hannesschläger

Lieber spät …

Nach mehrmaligem Verschieben und nunmehr vier Semestern hat Matthias Weiß am 30. Juni endlich seinen Einstand begehen können – mit Sekt und Häppchen und zur Freude aller Kolleg*innen. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs hat kräftig mitgefeiert!

Die Abteilung Kunstgeschichte mit Gästen aus den Nachbardisziplinen beim Einstandsfest von Matthias Weiß.
Sommerliche Köstlichkeiten und Erfrischungen, festgehalten von Hubert Auer.

Der wissenschaftliche Nachwuchs war dabei – und auch schon wieder weg!

Fotos: Hubert Auer

Zu bunt?

Am 21. Juni 2022 hielt Matthias Weiß im Rahmen der Ringvorlesung „Kanonische Texte und die Antike“ einen Vortrag zum Thema „Polychromiestreit“. Vorgestellt und debattiert wurden die Farbigkeit antiker Architektur und Skulptur, deren Wiederentdeckung und zum Teil vehemente Diskussion im 18. und 19. Jahrhundert sowie die Ausläufer eben dieser Debatte bis in unsere Gegenwart – sei es in der Rezeption des Neuen Bauens, sei es angesichts jüngster Farbrekonstruktionen, die uns irgendwie immer noch zu bunt vorkommen. Oder?

Zur polychromen Skulptur war kürzlich im Frankfurter Liebieghaus  die Ausstellung „Bunte Götter – Golden Edition“ zu sehen:

Kalifenschätze für die Medici

Vergangenen Dienstag war Marcus Pilz, Kurator der Kunstsammlungen der Veste Coburg, zu Besuch in Salzburg, der uns in seinem Gastvortrag von faszinierenden Bergkristallobjekten und ihrer Reise durch die Jahrhunderte berichtete. Margit Beling vom Verein der Freunde der Kunstgeschichte konnte zahlreiche Studierende, Vereinsmitglieder und Institutsangehörige begrüßen. Nach langer Zeit des Verzichts war es im Anschluss an den Vortrag auch endlich wieder möglich, den Abend bei Erfrischungen und anregenden Gesprächen ausklingen zu lassen.

Lang ersehnt: Erfrischender Ausklang nach dem letzten Gastvortrag

Dublin

Das diesjährige Treffen der Renaissance Society of America konnte Ende März/Anfang April endlich wieder in Präsenz stattfinden: Tolle Papers, Referenzen, neue und alte Gesichter bei bitterkaltem Wind in Dublin. Sarah Cockram vom The Renaissance Skin Project am King’s College London/Wellcome Collection organisierte das „Skin, Beauty, and Cosmetics” Panel und den brechend vollen und illustren Roundtable “Renaissance Skin and Cultures of Beauty” mit Montserrat Cabré, Ruben Celani, Hannah Murphy, Romana Sammern und Evelyn Welsh.

RSA Dublin 2022

Barockdisputation vs. Institutionenkritik

Ende März fand in der Residenzgalerie Salzburg ein Podiumsgespräch im Rahmen der Gesprächsreihe PLUSpunkte statt. Im Zentrum stand die Uni-Jubiläumsausstellung im DomQuartier: Matthias Weiß veranschaulichte in seinem Impulsreferat kunsthistorische Zugriffsmöglichkeiten auf das monumentale Thesenblatt mit dem Triumph des Heiligen Benedikt (1741) und zeichnete dessen vielfältige Beziehungsgeflechte nach. Vor allem die Personifizierungen der vier Erdteile boten Stoff für eine fruchtbare Diskussion. Die Kommunikationswissenschafterin Elisabeth Klaus lud die zahlreichen Gäste im zweiten Impulsvortrag zu einem persönlichen Rundgang durch die Ausstellung ein, der in seiner kritischen Auseinandersetzung mit Institutionen und ihrer Geschichte einen gänzlich neuen Blick auf das Uni-Jubiläum ermöglichte. Bei einem Glas Paris-Lodron-Wein konnte die anregende Debatte noch in kleineren Gruppen fortgesetzt werden.

Karl von Reslfeld, Leonhard Heckenauer: Thesenblatt für eine Promotion, Detail: Die personifizierten Erdteile, 1701/1741.
Foto: Hubert Auer

 

 

Semesterauftakt

Zwei Veranstaltungen lockten vergangene Woche zahlreiche Besucher:innen an die Abteilung Kunstgeschichte:
Am Dienstag fand der erste Gastvortrag des Semester statt; Wolfgang Kos sprach im vollbesetzten Tanzstudio zur Kunst- und Kulturlandschaft des Semmerings.
Am Mittwoch konnte  nach zwei Jahren Pause endlich wieder ein Tag der offenen Tür an der Universität stattfinden. Am Infostand an der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät hielt unsere Studierendenvertretung Infos für alle Interessent:innen bereit; Ansprechpartner:in für alle Fragen rund ums Studium an der Abteilung waren Ingonda Hannesschläger und David Hobelleitner. Am Nachmittag lud Matthias Weiß zum Besuch des Grundkurses Ikonografie ein.

Herzlich willkommen am Tag der offenen Tür!
Wolfgang Kos bei seinem Vortrag zur Kunst- und Kulturlandschaft des Semmerings

UT PICTURA MEDICINA

Von 11. bis 13. November 2021 fand die hybride Tagung „Ut pictura medicina“ statt. Unter der Leitung von Romana Sammern, Fabian Jonietz (New York) und Robert Brennan (Sydney) befragten Gelehrte aus Australien, Kanada, Deutschland, Irland, Italien und den USA die Beziehung zwischen Medizin und Kunst auf allen Ebenen: Die soziale Stellung der Praktiker*innen, der Austausch von theoretischem und praktischem Wissen, geteilten Terminologien und Konzepten und die mit Letzterem verbundene Disposition zum Teilen von Methoden der Beobachtung und Beschreibung. Die W&K Veranstaltung im Programmbereich „Figurationen des Übergangs“ war großzügig vom FWF und dem Land Salzburg finanziert.

Mechthild Fend (Frankfurt/Main) eröffnete die Tagung mit einem Abendvortrag zum „Krankheitsbild“.

Mechthild Fend und Romana Sammern bei der Diskussionsrunde im Anschluss an den Abendvortrag
Foto: Vivian Nattrodt
Foto: Vivian Nattrodt
Foto: Vivian Nattrodt

aus der staufischen Schatzkunst

Vergangenen Dienstag durften wir Stephan Patscher vom römisch-germanischen Zentralmuseum in Mainz willkommen heißen, der im Rahmen seines Gastvortrags in Salzburg einen faszinierenden Einblick in die Arbeit eines Restaurators und zugleich Kunsthistorikers gab. Anhand eines thronenden Königs aus feuervergoldetem Kupfer präsentierte Stephan Patscher – neben technischen und restauratorischen Aspekten – seine detektivischen Überlegungen zur Datierung, Provenienz und kulturhistorischen Verortung der stauferzeitlichen Statuette.

Renate Prochno-Schinkel bei der Vorstellung des Referenten und Begrüßung der Vortragsgäste
Stephan Patscher erläutert seine Thesen zur kulturhistorischen Einordnung der Statuette

 

 

Weiterbauen am Denkmal

Am letzten Donnerstag und Freitag diskutierten ArchitektInnen, DenkmalpflegerInnen und KunsthistorikerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz anlässlich der Tagung ‚Weiterbauen am Denkmal‘ Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit dem gebauten Erbe. Die Kooperation zwischen Universität Salzburg, Abteilung Kunstgeschichte, Initiative Architektur Salzburg und Bundesdenkmalamt begann mit einer Auftaktveranstaltung der Salzburger Festspiele am Mittwochabend zum geplanten Um- und Erweiterungsbau des Großen Festspielhauses in Salzburg. Das große Interesse, die vielfältigen Diskussionen und lebendigen Begegnungen haben nicht nur die Aktualität des Tagungsthemas erneut gezeigt, sondern auch allen TeilnehmerInnen den großen Wert des Zusammenkommens vor Ort verdeutlicht.

Sigrid Brandt bei der Einführung in das Tagungsthema
Foto: Hubert Auer
Maria Flöckner und Hermann Schnöll
Foto: Hubert Auer
Hans Günter Merz
Foto: Hubert Auer
Volker Staab
Foto: Hubert Auer
Bernhard Furrer im Gespräch
Foto: Hubert Auer
Volkwin Marg
Foto: Hubert Auer
Barbara Lanz und Martin Mutschlechner
Foto: Hubert Auer
Die SalzburgKulisse im Haus für Mozart bot den angemessenen architektonischen Rahmen für die Tagung
Foto: Hubert Auer