Archiv der Kategorie: Vortrag

ARTISTS’ TALK „Auf und unter der Haut: Körperbemalungen“

Artist’ Talk zum Thema „Auf und unter der Haut: Körperbemalungen“ mit der Kuratorin Martina Pohn, der Tattoo-Künstlerin Hannah T.  Wagner und Romana Sammern (Konzept und Moderation)

Dienstag, 17. November 2020, 09:15, online

Veranstaltet im Rahmen der Lehrveranstaltung “Der Körper als Kunstprodukt” in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft der Universität Passau.

Können menschliche Körper von Natur aus vollkommen schön sein? Thema der Lehrveranstaltung sind Normen und Techniken der ästhetisierenden Bearbeitung des menschlichen Körpers in Kunst und Theorie, wie sie seit der Antike immer aufs Neue entwickelt wurden. Im Zentrum der Vorlesung mit Übung stehen Ideale und Normvorstellungen des menschlichen Körpers sowie Kontinuitäten und Veränderungen zu Vorstellungen, künstlerischen, kosmetischen wie medizinischen Praktiken und Instrumenten zur Regelung, Steigerung oder Erzeugung körperlicher Schönheit. Kunst und Techniken der Körperbearbeitung stehen dabei in einem spannungsvollen Wechselverhältnis, in dem die Mittel und Leitprinzipien beider Bereiche sich gegenseitig beeinflussen oder sich überschneiden. In der Lehrveranstaltung möchten wir diese Verflechtungen von Kunst und Leben in einer Kombination aus theoretischen Impulsen und Reflexionen, Workshops mit Künstler*innen sowie eigenständigen Bearbeitungen des Themas in Theorie und Praxis beleuchten.

Hannah T. Wagner
Foto: Nurith Wagner-Strauss

 

 

Aufbruch in Bad Gastein

Das am pittoresken Gasteiner Wasserfall gelegene Hotelensemble, bestehend aus Hotel Straubinger, Badeschloss und Alte Post, wird unter dem Motto „Gegensätze auf einem Platz. Der Name ist Programm“ revitalisiert und mit neuem Leben erfüllt – BWM Architekten zeichnen als Generalplaner für Revitalisierung und Corporate Design verantwortlich. Die künftigen 4- bis 5-Sterne-Häuser sollen den Straubingerplatz für Gäste und die lokale Bevölkerung gleichermaßen als beliebten Ortskern etablieren. Das Hotelkonzept des Wiener Architekturbüros, das auf eine lange Liste erfolgreich umgesetzter Projekte zurückblicken kann, ist entsprechend offen angelegt und größer gefasst als rein die zu gestaltenden 13.000m².

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. November, um 18.30 Uhr via Zoom (Link zur Teilnahme folgt in Kürze) statt und wird zum Nachhören und Nachsehen aufgezeichnet.

Mit Vorträgen von Eva Hody (Bundesdenkmalamt): „Weiterbauen in Bad Gastein. Überlegungen aus Sicht der Denkmalpflege“ und Markus Kaplan (BWM Architekten): „Arbeiten mit Schichten der Vergangenheit“. Begrüßung durch Roman Höllbacher (Initiative Architektur), moderiert von Sigrid Brandt (Universität Salzburg). Anschließend Diskussion zur Baukultur in Bad Gastein.

Aufbruch in Bad Gastein
Foto: Hans Schubert

 

PRIMA IDEA – Anton Heiser

Am Dienstag, dem 10. März 2020 spricht Anton Heiser zum Thema „Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst“. Der Vortrag im Rahmen der Reihe „Prima Idea“ findet um 18 Uhr (s.t.) im Seminarraum 116 (SR 2.133) statt.

Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst - Prima Idea Vortrag von Anton Heiser
Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst – Prima Idea Vortrag von Anton Heiser

Gastvortrag – Ingo Herklotz, Marburg

Am Mittwoch, dem 15. Mai 2019 findet um 18 Uhr an der Abteilung Kunstgeschichte (Seminarraum 116) ein Vortrag von Ingo Herklotz (Philipps-Universität Marburg) statt.

Ingo Herklotz spricht zum Thema: Katholische und protestantische Katakombenmythen im 17. Jahrhundert – Eine rezeptionsgeschichtliche Kontroverse.

Gastvortrag Ingo Herklotz

 

Vortrag

Dienstag, 9. April 2019, 18.00 Uhr s.t. Unipark, Abteilung Kunstgeschichte

Re-, Up- und Downcycling. Konzepte einer Wiederverwendung mittelalterlicher Textilien

Priv.-Doz. Dr. Evelin Wetter, Abegg-Stiftung Riggisberg

 

Als kostbares Gut fanden mittelalterliche Textilien im Laufe der Jahrhunderte mannigfach Wiederverwendung: Wertvolle profane Kleider wurden zur weiteren Verarbeitung der Kirche geschenkt. Pragmatisch passte man ältere Gewandformen neuen Bedürfnissen an, arbeitete man schadhafte Paramente zu jeweils kleineren Objekten um oder benutzte besser erhaltene Teile zu Reparaturen. Aus den Goldstoffen herauszupfte Metallfäden wurden eingeschmolzen und den Goldschmieden zur Verfügung gestellt. Dabei sind es nicht allein wirtschaftliche Überlegungen, die zu einer Wiederverwendung textiler Materialien führten: Stiftete ein Herrscher sein Krönungsgewand, so konnte er sich der Fürbitte sicher sein; zugleich erhielt die beschenkte Kirche ein Erinnerungsstück. Es handelt sich also um bewusste Bezugnahmen auf Personen, konkrete Ereignisse und Epochen. Die gilt noch für Prozesse der Musealisierung: Im frühen 20. Jahrhundert rekonstruierte man aus kirchlichen Gewändern ganze Gewebebahnen, gleichsam als kämen sie direkt von einem mittelalterlichen Webstuhl. Ein gesticktes Pluviale aus dem Salzburger Dom wurde in der frühen Neuzeit beschnitten und umgearbeitet. Für die museale Präsentation auf einer Figurine neu montiert, vermag der Mantel an seine ursprüngliche Prachtentfaltung anzuknüpfen.

VORTRAG – PRIMA IDEA

Dienstag, 12. März 2019, 18.00 Uhr s.t. Unipark, Abteilung Kunstgeschichte

Haut und Haptik.

Zur Oberfläche im Werk der Künstlerin Maria Lassnig

Christine Fegerl MA, Salzburg

Vortrag im Rahmen der Reihe „Prima Idea“