Archiv der Kategorie: Vortrag

PRIMA IDEA – Anton Heiser

Am Dienstag, dem 10. März 2020 spricht Anton Heiser zum Thema „Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst“. Der Vortrag im Rahmen der Reihe „Prima Idea“ findet um 18 Uhr (s.t.) im Seminarraum 116 (SR 2.133) statt.

Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst - Prima Idea Vortrag von Anton Heiser
Kay Krasnitzky. Die Einflüsse auf seinem Weg zur moderaten, aber modernen Kunst – Prima Idea Vortrag von Anton Heiser

Gastvortrag – Ingo Herklotz, Marburg

Am Mittwoch, dem 15. Mai 2019 findet um 18 Uhr an der Abteilung Kunstgeschichte (Seminarraum 116) ein Vortrag von Ingo Herklotz (Philipps-Universität Marburg) statt.

Ingo Herklotz spricht zum Thema: Katholische und protestantische Katakombenmythen im 17. Jahrhundert – Eine rezeptionsgeschichtliche Kontroverse.

Gastvortrag Ingo Herklotz

 

Vortrag

Dienstag, 9. April 2019, 18.00 Uhr s.t. Unipark, Abteilung Kunstgeschichte

Re-, Up- und Downcycling. Konzepte einer Wiederverwendung mittelalterlicher Textilien

Priv.-Doz. Dr. Evelin Wetter, Abegg-Stiftung Riggisberg

 

Als kostbares Gut fanden mittelalterliche Textilien im Laufe der Jahrhunderte mannigfach Wiederverwendung: Wertvolle profane Kleider wurden zur weiteren Verarbeitung der Kirche geschenkt. Pragmatisch passte man ältere Gewandformen neuen Bedürfnissen an, arbeitete man schadhafte Paramente zu jeweils kleineren Objekten um oder benutzte besser erhaltene Teile zu Reparaturen. Aus den Goldstoffen herauszupfte Metallfäden wurden eingeschmolzen und den Goldschmieden zur Verfügung gestellt. Dabei sind es nicht allein wirtschaftliche Überlegungen, die zu einer Wiederverwendung textiler Materialien führten: Stiftete ein Herrscher sein Krönungsgewand, so konnte er sich der Fürbitte sicher sein; zugleich erhielt die beschenkte Kirche ein Erinnerungsstück. Es handelt sich also um bewusste Bezugnahmen auf Personen, konkrete Ereignisse und Epochen. Die gilt noch für Prozesse der Musealisierung: Im frühen 20. Jahrhundert rekonstruierte man aus kirchlichen Gewändern ganze Gewebebahnen, gleichsam als kämen sie direkt von einem mittelalterlichen Webstuhl. Ein gesticktes Pluviale aus dem Salzburger Dom wurde in der frühen Neuzeit beschnitten und umgearbeitet. Für die museale Präsentation auf einer Figurine neu montiert, vermag der Mantel an seine ursprüngliche Prachtentfaltung anzuknüpfen.

VORTRAG – PRIMA IDEA

Dienstag, 12. März 2019, 18.00 Uhr s.t. Unipark, Abteilung Kunstgeschichte

Haut und Haptik.

Zur Oberfläche im Werk der Künstlerin Maria Lassnig

Christine Fegerl MA, Salzburg

Vortrag im Rahmen der Reihe „Prima Idea“