Kunst und Gebrechen

Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam?

Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus der Tagung „Kunst und Gebrechen“ vom 5. bis 7. November des Kooperationsschwerpunkts Wissenschaft & Kunst.

Zugangsdaten Webex-Konferenz

Kunst und Gebrechen, Tagung, 5.-7. November 2020

FRISCH AUS DER DRUCKERPRESSE

Sigrid Brandt: Brûler les étapes. Die Staatsbibliothek Berlin. Das Haus Unter den Linden, in: Bibliotheksarchitektur um 1900. Die Kieler Universitätsbibliothek von Gropius und Schmieden im Kontext europäischer Bibliotheksbauten, hrsg. von Klaus Gereon Beuckers und Nils Meyer, Kiel 2020, S. 317-338.

Bibliotheksarchitektur um 1900 – hrsg. von Klaus Gereon Beuckers und Nils Meyer

Staatspreis an Absolventin

Der diesjährige Staatspreis „Schönste Bücher Österreichs“ in der Kategorie „Zeitgenössische Kunstbände, Fotokunst, Architektur und Ausstellungskataloge“ ist an die Publikation „COMPANY. Fotografien und Fragmente über das Arbeiten“ von Beatrix Zobl und Wolfgang Schneider verliehen worden.  Beatrix Zobl hat kürzlich ihren Bachelor of Arts an unserer Abteilung abgeschlossen.

Wir gratulieren herzlich!

Company. Fotografien und Fragmente über das Arbeiten
Foto: Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

 

MÜNSTER

Am Samstag, dem 26. September, stellte Renate Prochno-Schinkel auf dem Tag der Westfälischen Kirchengeschichte in der Erlöserkirche in Münster ihre Forschungsergebnisse zum ältesten Kirchenregister der Gemeinde Weslarn in Westfalen vor. Sie sind vor einigen Monaten in Buchform erschienen. Der Lehrstuhlinhaber für Westfälische Kirchengeschichte, Christian Peters, stammt wie Renate Prochno-Schinkel aus dieser Kirchengemeinde, was sie während der Arbeit feststellten.

Renate Prochno-Schinkel und Christian Peters bei der Diskussion

DSP-Kolleg mit kunsthistorischer Beteiligung

Am 15. und 16. September fand das erste Arbeitstreffen des neugegründeten DSP-Kollegs „Interdisziplinäre Erforschung historischer Kulturen“ statt. Unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen skizzierten die Dissertant*innen des Kollegs ihre Promotionsvorhaben. Im Anschluss folgten ausführliche Kommentar- und Diskussionsrunden. Die Kunstgeschichte ist durch Renate Prochno-Schinkel als Mitglied der Kollegsfaculty vertreten, David Hobelleitner referierte sein Doktoratsprojekt zu hagiographischen Bildprogrammen im Rom des 11. Jahrhunderts.

Renate Prochno-Schinkel (Mitglied der Kollegsfaculty) Foto: Michael Brauer
David F. Hobelleitner (Mitglied im Doktoratskolleg) Foto: Michael Brauer

Neue Professur für Moderne

Seit 1. August 2020 ist Matthias Weiß als Universitätsprofessor für Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt Moderne an unserer Abteilung tätig. Herzlich willkommen!

Matthias Weiß studierte Architektur an der Technischen Universität München sowie Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Freien und der Technischen Universität Berlin. 2004 wurde er mit einer Arbeit über Zitatverfahren in den Musikvideos von Madonna promoviert. 2015 erfolgte seine Habilitation mit einer Studie zum Joseph-Beuys-Medien-Archiv in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof (Berlin). Ab 2015 war Matthias Weiß als Gastprofessor am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin tätig. Parallel kuratierte er die Ausstellung „Wechselblicke. Zwischen China und Europa 1669–1907“, eine Kooperation des Kunsthistorischen Instituts in Florenz mit der Kunstbibliothek (ebenfalls Berlin). Zuletzt forschte er zu „Europabildern außerhalb Europas“ an der Bibliotheca Hertziana in Rom. Sein Lehrangebot im kommenden Wintersemester umfasst eine Vorlesung zur Geschichte, den Methoden und Theorien der Fotografie sowie eine Schreibwerkstatt unter dem Titel „Bilder erzählen – aber wie?“.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Weiß

FRISCH PUBLIZIERT

A Future for Our Recent Past. Model Projects of Modern Heritage Conservation in Europe, International Conference, Leipzig, 7–9 November 2018, edited by Sigrid Brandt, Jörg Haspel, Leonid Kondrashev, Alexander Kudryavtsev and John Ziesemer (ICOMOS.  Hefte des Deutschen Nationalkomitees LXXIII), Berlin 2020

A Future for Our Recent Past, Berlin 2020

Eine Initiative der Abteilung Kunstgeschichte im Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Paris-Lodron-Universität Salzburg