Super-Special-Sun-Semester-Start der STV Kunstgeschichte

Gemeinsam mit der Studierendenvertretung Geschichte organisierte die STV Kunstgeschichte vergangene Woche – an wohl einem der letzten sonnigen und einigermaßen warmen Tage des Jahres – eine gemütliche Zusammenkunft im Volksgarten. Die Studierenden, zum Teil auch in Begleitung von Freunden, konnten sich bei Musik, Snacks und Getränken kennenlernen und austauschen. Nach drei Semestern Distance-Learning eine willkommene Abwechslung!

Sehr herzlich lädt die Studierendenvertretung zum wöchentlichen Kunstgeschichte-Stammtisch im Schnaitl; jeden Mittwoch ab 19 Uhr.

Super-Special-Sun-Semester-Start der Studierendenvertretung Geschichte und Kunstgeschichte; Foto: StV Kunstgeschichte

Herzlich willkommen, Mareike Herbstreit!

Seit Oktober 2021 ist Mareike Herbstreit als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kunstgeschichte in unserer Abteilung tätig. Herzlich willkommen!

Mareike Herbstreit studierte Kunstwissenschaft, Soziologie und Philosophie und wurde 2016 mit der Arbeit „Aktionsrelikte. Ausgestellte Authentizität bei Chris Burden und Marina Abramović“ promoviert. Die Schnittstellen von Produktion und Rezeption von Kunst (Ausstellung, Distribution, Medialisierung und Historisierung) bilden ihren Forschungsschwerpunkt. Ihr aktuelles Lehrangebot umfasst ein Proseminar zur Darstellung und Wahrnehmung von Gewalt sowie eine Einführung in die Methoden der Kunstgeschichte, die im Januar als Blockveranstaltung durchgeführt wird. Anmeldungen sind noch über PLUSonline möglich!

Mareike Herbstreit ist seit Oktober wissenschaftliche Mitarbeiter an der Abteilung Kunstgeschichte – Foto: Hubert Auer

 

Alte Pinakothek München

Am vergangenen Mittwoch fuhr das Raffael-Seminar von Renate Prochno-Schinkel zu Raffael-Originalen in die Alte Pinakothek nach München. Auch Gemälde der Vorläufer und Zeitgenossen waren Thema des Tages. Das Foto zeigt, dass die „Beweinung“ von Botticelli nicht flächig zu sehen ist, sondern beträchtliche räumliche Tiefe hat.

Botticelli spontan neu interpretiert
Foto: Teresa Kraxberger

EXKURSION BÖHMEN

Grenzüberschreitungen – eine böhmisch-deutsch-jüdische Kulturlandschaft. Fachexkursion nach Süd- und Westböhmen, 20. bis 26. September 2021

Grenzüberschreitungen im Bild 

Ziel der Fachexkursion als Kooperationsprojekt der Kunstgeschichte und Slawistik der Universität Salzburg und der Kunstgeschichte der Universität Budweis war die Vertiefung der bestehenden wissenschaftlichen Kontakte durch Besuche von insgesamt elf Orten in Süd- und Westböhmen (České Budějovice/Budweis, Prachatice/Prachatitz, Vimperk/Winterberg, Hartmanice/Hartmanitz, Klatovy/Klattau, Plzeň/Pilsen, Zisterzienserkloster Plasy/Plass, Prämonstratenserkloster Teplá/Tepl, Cheb/Eger, Lázně Kynžvart/Bad Königswart, Beneditkinerkloster Kladruby/Kladrau). Die Region zählt heute zu den dichtesten Kulturlandschaften Mitteleuropas und verdankt ihren besonderen kulturgeschichtlichen Reichtum den im Titel der Exkursion angesprochenen vielfältigen Grenzüberschreitungen im Verlauf mehrerer Jahrhunderte. Die Exkursion wurde durch die Aktion Österreich – Tschechien großzügig gefördert.

Die Exkursionsgruppe vor dem Benediktinerkloster Kladruby / Kladrau, Foto: Ales Jakubec.

Eindrücke. Lázně Kynžvart / Bad Königswart. Speisesaal des Schlosses, Foto: Corina Laßhofer.

Das Schloss Kynžvart, zu Deutsch Königswart, hat es mir auf der Exkursion besonders angetan. Klemens Wenzel Lothar von Metternich ließ es von 1821 bis 1836 in seine heutige Gestalt umbauen. Im Sinne der „Grenzüberschreitung“ war es nicht nur ein Zentrum für einen politisch internationalen Austausch, sondern beherbergt zudem eine Vielzahl an wertvollen Kunstgegenständen aus aller Welt. Die Fotografie zeigt die Statue der Dichterin Sappho von Antonio Canova im prachtvoll geschmückten Speisesaal des Schlosses. Corina Laßhofer

Eindrücke. Unteres Schloss Vimperk / Winterberg, Foto: Karin Buchauer

Schichten, Zuschreibungen, Umdeutungen, Orientierung, Abstraktion… Eine Tapete, ein Stadtplan, ein Schlachtplan?! Vergangenheit und Zukunft, gleich einem Organismus, Elemente eines Ganzen. Karin Buchauer

Eindrücke. Unteres Schloss Vimperk / Winterberg, geöffnete Renaissance-Decke, Foto: Ines Klotz.

Das beigefügte Bild symbolisiert für mich das Überschreiten gleich mehrerer Grenzen: Zeitgrenzen, Raumgrenzen, mentale Grenzen/Denkgrenzen. Ines Klotz

Impressionen (Fotos: Hynek Látal) 

Schloss Nymphenburg – Bayerisches Rokoko

Vergangene Woche führte die erste Tagesexkursion in diesem Studienjahr nach Schloss Nymphenburg. Die Studierenden (zeitweilig in Viererteams aufgeteilt, um den Corona-Präventionsbedingungen zu entsprechen) erkundeten unter der Leitung von Renate Prochno-Schinkel die weitläufige Schloss- und Parkanlage der ehemaligen Sommerresidenz der Wittelsbacher.

Die Exkursionsgruppe bei der Ankunft am Schlossgelände

Abendstimmung in Nymphenburg nach einem erfolgreichen Exkursionstag

 

ROM

Im Rahmen seines Dissertationsprojekts verbrachte David Hobelleitner einige Wochen in Rom, um u.a. an der Bibliotheca Hertziana und der Bibliothek am Campo Santo Teutonico im Vatikan zu arbeiten. Neben den Bibliotheksbesuchen standen vor allem Sichtungen der stadtrömischen Malereien in situ auf dem Programm. Der Aufenthalt wurde durch das Römische Institut der Görres-Gesellschaft unterstützt.

Der Mascherone in der Via Gregoriana – Eingang zur Bibliotheca Hertziana.
„Hagiographie“ im 21. Jahrhundert – der römische Street Art Künstler Mauro Pallotta (MAUPAL) schuf dieses Werk 2020, das u.a. am Borgo Pio zu sehen ist.

Eine Initiative der Abteilung Kunstgeschichte im Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Paris-Lodron-Universität Salzburg