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Frisch aus der Druckerpresse

Egon Wamers (Hg.): Der Tassilo-Liutpirc-Kelch im Stift Kremsmünster. Geschichte, Archäologie, Kunst (Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt 32), Regensburg 2019

Das Buch ist das Ergebnis von fünf Jahren intensiver Forschung zum Tassilokelch, der jetzt Tassilo-Liutpirc Kelch heißt, und zu verwandten Werken, wie z.B. dem Rupertuskreuz von Bischofshofen und dem Kelch von Chelles. Es gelang neue archäometrische und goldschmiedetechnische Entdeckungen zu machen. Renate Prochno-Schinkel konnte das ikonographische Programm des Kelchs von Chelles, entstanden um 600, entschlüsseln. Der Kelch ist nur in einem barocken Stich überliefert, aber sie konnte sein ursprüngliches Aussehen in detektivischer Kleinarbeit und in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Frankfurt und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz rekonstruieren. Hierzu wurde auch eine 3D-Animation erstellt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt.

Veranstaltung zu Ehren von Renate Prochno-Schinkel

Renate Prochno-Schinkel wurde am 4. April anlässlich ihres runden Geburtstags im Rahmen einer wissenschaftlichen Veranstaltung geehrt. Die Laudatio hielt Wolfgang Augustyn vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Romana Sammern und Tanja Hinterholz überreichten als Herausgeberinnen die Festschrift mit dem Titel „Geisteswissenschaftliche Spaziergänge“.

 

Geisteswissenschaftliche Spaziergänge

Disputatio

Am 2.4.2019 hat Tanja Hinterholz in Trier ihre disputatio abgelegt. Ihre Dissertation zu „Raum und Sehen am päpstlichen Hof von Avignon. Innovation in der Malerei Matteo Giovannettis“ und die mündliche Prüfung wurden insgesamt mit summa cum laude bewertet. Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung!